Zuletzt aktualisiert: 3. September 2026
Litauen bietet ansässigen Privatanlegern Zugang zu internationalen Brokern, baltischen Bankbrokern, appbasierten Investmentplattformen und dem breiten europäischen UCITS-ETF-Markt. Der Finanzsektor des Landes umfasst zudem eine bedeutende, auf den EU-Markt ausgerichtete Fintech-Branche, die von der Bank von Litauen beaufsichtigt wird.
Die wichtigste jüngere steuerliche Entwicklung ist das Investmentkonto, das zum 1. Januar 2025 eingeführt wurde. Ein ordnungsgemäß deklariertes Konto ermöglicht einen Steueraufschub, solange das Geld innerhalb der Investmentstruktur verbleibt. Steuerpflichtiges Einkommen entsteht grundsätzlich erst, wenn die Auszahlungen den noch vorhandenen Einzahlungsstand übersteigen.
Für 2026 werden Einkünfte, die aus einem qualifizierenden Investmentkonto entnommen werden, unabhängig von ihrer Höhe mit einem einheitlichen Satz von 15 % besteuert. Dies ist eine wichtige Änderung gegenüber 2025, als Beträge oberhalb von 120 durchschnittlichen nationalen Jahreslöhnen mit 20 % besteuert werden konnten. Ältere Artikel, die diese Schwelle auch für 2026 nennen, sind daher nicht mehr aktuell.
Dieser Leitfaden richtet sich in erster Linie an Privatpersonen, die in Litauen steuerlich ansässig sind und außerhalb einer gewerblichen Tätigkeit investieren. Steuerresidenz, Kontostruktur, Vermögensart und Einkunftsquelle können die steuerliche Behandlung verändern.
Die Investmentlandschaft in Litauen
Anleger mit Wohnsitz in Litauen können grundsätzlich investieren in:
- litauische, baltische und internationale Aktien;
- UCITS-ETFs und Investmentfonds;
- Staats- und Unternehmensanleihen;
- Geldmarktinstrumente;
- Altersvorsorge- und versicherungsbasierte Anlageprodukte;
- Crowdfunding- und Peer-to-Peer-Produkte, die im einschlägigen regulatorischen Rahmen angeboten werden; und
- Derivate, CFDs und Forex-Produkte, sofern diese rechtmäßig angeboten werden.
Litauen ist Mitglied der EU und des Euroraums. Investmentdienstleistungen werden daher von MiFID II, PRIIPs, UCITS und weiteren EU-Vorschriften sowie vom litauischen Recht geprägt.
Die Bank von Litauen lizenziert und beaufsichtigt litauische Finanzinstitute und führt ein Register der Finanzmarktteilnehmer. Dort sind auch zahlreiche EWR-Unternehmen verzeichnet, die ihre Dienstleistungen über Niederlassungen oder im Rahmen des europäischen Passes in Litauen anbieten.
Vor dem Verkauf einer Anlage können Anleger die mögliche Steuer mit dem Kapitalertragsteuer-Rechner für Litauen abschätzen. Das Ergebnis dient ausschließlich der Orientierung und sollte mit den Hinweisen der VMI und der jährlichen Steuererklärung abgeglichen werden.
Verfügbare Broker für Anleger mit Wohnsitz in Litauen
Die Verfügbarkeit kann von Wohnsitz, Staatsangehörigkeit, gewünschtem Produkt und der für das Konto zuständigen Rechtseinheit abhängen. Vor Veröffentlichung oder Kontoeröffnung sollten der aktuelle Registrierungsprozess und der Vertrag des Anbieters geprüft werden.
Internationale Investmentbroker
| Broker | Allgemeine Verfügbarkeit | Aktien | ETFs | Bruchstücke | Wichtigster Prüfpunkt |
|---|---|---|---|---|---|
| Interactive Brokers | In der Regel verfügbar | Ja | Ja | Für geeignete Instrumente | Kontodeklaration und litauische Steuerunterlagen |
| Trading 212 | In der Regel verfügbar | Ja | Ja | Ja | Invest-Konto oder CFD-Konto |
| XTB | In der Regel verfügbar | Ja | Ja | Bruchstückrechte für geeignete Instrumente | Zugrunde liegendes Instrument oder CFD |
| eToro | In der Regel verfügbar | Ausgewählte Instrumente | Ausgewählte Instrumente | Ja | Eigentum und CFD-Kennzeichnung |
| Saxo | In der Regel verfügbar | Ja | Ja | Eingeschränkt / produktabhängig | Vertragspartner, Verwahrung und Gebühren |
| Swissquote | Aktuelle Kontoeröffnung prüfen | Ja | Ja | Produktabhängig | Zuständige Rechtseinheit und Kontodomizil |
| Freedom24 | In der Regel verfügbar | Ja | Ja | Eingeschränkt / produktabhängig | Anlegerentschädigung und Steuerberichterstattung |
| LYNX | Aktuelle Kontoeröffnung prüfen | Ja | Ja | Für geeignete Instrumente | Vertrags- und Verwahrgesellschaft |
| DEGIRO | Nicht als bestätigt verfügbar darstellen | Nur bei erfolgreicher Kontoeröffnung | Nur bei erfolgreicher Kontoeröffnung | Grundsätzlich nein | Litauen wird nicht durchgehend als unterstütztes Wohnsitzland geführt |
Trading.com ist bewusst nicht in dieser Tabelle enthalten. Der Anbieter wird im separaten Abschnitt zu CFD- und Forex-Brokern behandelt und nicht als gewöhnlicher Aktien- und ETF-Broker eingeordnet.
Interactive Brokers
Interactive Brokers Ireland akzeptiert grundsätzlich geeignete Anleger mit Wohnsitz in Litauen und bietet Aktien, ETFs, Anleihen, Optionen und weitere Instrumente an zahlreichen Märkten. Wer das litauische Investmentkonto-System nutzt, muss das relevante Geldkonto korrekt deklarieren und Ein- sowie Auszahlungen vollständig dokumentieren.
Trading 212
Trading 212 bietet ein Invest-Konto für Aktien, ETFs und Bruchstücke sowie einen separaten CFD-Service. Kontoauszüge können die Steuererklärung erleichtern, übertragen die litauische Erklärungspflicht jedoch nicht vom Steuerpflichtigen auf den Broker.
XTB
XTB bietet je nach Land und zuständiger Gesellschaft Aktien, ETFs und CFDs an. Bei Bruchstückprodukten kann es sich um treuhänderische Rechte handeln, die einen Anteil an einem zugrunde liegenden Wertpapier repräsentieren, und nicht um separat übertragbare Bruchstückaktien. Anleger sollten Produktunterlagen und Orderticket prüfen.
eToro
eToro bietet Aktien, ETFs und CFDs an. Die rechtliche Ausgestaltung eines Geschäfts kann von Instrument, Hebel, Handelsrichtung und zuständiger Gesellschaft abhängen. Ein bekannter Ticker allein beweist kein Eigentum am zugrunde liegenden Wertpapier.
Saxo
Saxo ermöglicht geeigneten litauischen Kunden den Zugang zu mehreren Anlageklassen und Börsen. Anleger sollten Mindestprovisionen, Fremdwährungs- und Depotkosten vergleichen und feststellen, welches Anlegerentschädigungssystem für die vertragliche Rechtseinheit gilt.
Swissquote
Swissquote kann geeigneten Anlegern mit Wohnsitz in Litauen Zugang zu internationalen Wertpapieren bieten. Die aktuelle Kontoeröffnung, das Kontodomizil und die Verfügbarkeit bestimmter Bruchstückservices sollten direkt geprüft und nicht pauschal aus dem globalen Angebot abgeleitet werden.
Freedom24
Freedom24 bietet über seine europäische Investmentgesellschaft Aktien, ETFs und Anleihen an. Anleger sollten die konkrete Rechtseinheit, die aktuellen Kosten sowie die geltenden Anlegerentschädigungs- und Schutzregelungen für Barguthaben prüfen.
LYNX
LYNX bietet in unterstützten Ländern über die Infrastruktur von Interactive Brokers Zugang zu internationalen Märkten. Die Verfügbarkeit für litauische Kunden sollte im aktuellen Registrierungsprozess bestätigt werden. Gleiches gilt für die Verwahrgesellschaft und die Verantwortung für die Steuerberichterstattung.
DEGIRO
DEGIRO sollte nicht als eindeutig für neue Kunden mit Wohnsitz in Litauen verfügbar dargestellt werden, solange der aktuelle Registrierungsprozess Litauen nicht ausdrücklich akzeptiert. Die Tätigkeit in anderen EU-Staaten ist kein Beleg dafür, dass der Anbieter Kunden aus jedem Mitgliedstaat aufnimmt.
Heimische und regionale Investmentplattformen
| Anbieter | Typ | Typischer Zugang | Wichtigster Prüfpunkt |
|---|---|---|---|
| Revolut Securities Europe UAB | In Litauen zugelassene Investmentgesellschaft | Appbasierte Aktien, ETFs und Bruchstücke | Welches Geldkonto als Investmentkonto deklariert werden muss |
| Swedbank Lithuania | Litauischer Bankbroker | Baltische und internationale Wertpapiere, Fonds und Anleihen | Handels- und Depotgebühren |
| SEB Lithuania | Litauischer Bankbroker | Aktien, ETFs, Anleihen und Fonds | Marktzugang und Mindestprovision |
| Artea Bank | Litauische Bank und Investmentanbieter | Baltische und ausgewählte internationale Anlagen | Aktueller Plattformumfang und Preise |
| Citadele C Trade | Banknahe baltische Plattform | Aktien, ETFs, Anleihen und Fonds | Vertragspartner und Kontoberichterstattung |
Revolut Securities Europe UAB
Der Investmentservice von Revolut wird geeigneten Kunden über eine in Litauen zugelassene und von der Bank von Litauen beaufsichtigte Gesellschaft angeboten. Anleger sollten Wertpapierkonto, zugehöriges Geldkonto und gewöhnliches Zahlungskonto klar voneinander unterscheiden, wenn sie ein Investmentkonto deklarieren.
Swedbank Lithuania
Swedbank Lithuania bietet Wertpapierdepots, Zugang zum baltischen Markt und ausgewählte internationale Investments. Die lokale Integration kann die Dokumentation vereinfachen. Anleger sollten dennoch Provisionen für ausländische Märkte und Depotkosten vergleichen.
SEB Lithuania
SEB Lithuania bietet Wertpapier- und Investmentdienstleistungen, darunter Fonds, Aktien und Anleihen. Verfügbare Börsen und Gebührenbedingungen sollten für den jeweiligen Vertriebskanal geprüft werden.
Artea Bank
Artea Bank ist die aktuelle Marke der früheren Šiaulių Bankas. Sie bietet Investmentdienstleistungen und Zugang zu baltischen sowie weiteren Instrumenten. Ältere Artikel sollten den aktuellen Namen verwenden und die frühere Marke nur erwähnen, wenn dies zur Einordnung hilfreich ist.
Citadele C Trade
Citadele bietet einen banknahen Zugang zu Investments. Anleger sollten Rechtseinheit, zugelassene Märkte, Verwahrungsstruktur und die steuerliche Dokumentation des Kontos in Litauen prüfen.
Klassische Bankbroker
Klassische Banken können für Anleger interessant sein, die lokalen Support, ein mit ihrer Hauptbank verbundenes Wertpapierkonto und einfachere Unterlagen bevorzugen. Die Gesamtkosten können jedoch höher sein als bei reinen Execution-only-Brokern.
| Bank | Typischer Investmentzugang | Möglicher Vorteil | Vergleichspunkt |
|---|---|---|---|
| Swedbank Lithuania | Baltische und ausländische Aktien, Anleihen und Fonds | Integriertes lokales Banking | Auslandskommissionen und Depotgebühren |
| SEB Lithuania | Aktien, ETFs, Anleihen und Fonds | Lokaler Support und Research | Mindestordergebühren und verfügbare Börsen |
| Artea Bank | Baltische Wertpapiere und Investmentdienstleistungen | Litauische Bankbeziehung | Produktangebot und Tarif |
| Citadele Lithuania | C Trade und bankbasierte Investmentprodukte | Regionale Plattform | Vertragspartner und Verwahrung |
| Luminor Lithuania | Investor-Plattform und Investmentdienste | Baltische Bankpräsenz | Niederlassungsstruktur und Sicherungssystem des Herkunftsstaats |
Eine Bankeinlage und ein Wertpapier sind rechtlich unterschiedliche Vermögenswerte. Die Einlagensicherung schützt qualifizierende Einlagen, nicht Kursverluste von Aktien, ETFs oder Anleihen.
CFD- und Forex-Broker
CFDs sind gehebelte Derivate und vermitteln kein Eigentum an der zugrunde liegenden Aktie, dem ETF, der Währung oder dem Rohstoff. Anbieter, die zusätzlich gewöhnliche Investments anbieten, werden hier erneut aufgeführt, weil Risiko und rechtliche Produktstruktur unterschiedlich sind.
| Anbieter | Allgemeine Verfügbarkeit in Litauen | Wichtigster Prüfpunkt |
|---|---|---|
| XTB | In der Regel verfügbar | CFD-Konto oder zugrunde liegende Wertpapiere |
| eToro | In der Regel verfügbar | CFD-Kennzeichnung im Orderticket |
| IG | In der Regel verfügbar | Überwiegend gehebelte Produkte |
| CMC Markets | In der Regel verfügbar | Schwerpunkt auf CFDs |
| Plus500 | In der Regel verfügbar | Schwerpunkt auf CFDs |
| Pepperstone | In der Regel verfügbar | Schwerpunkt auf Forex und CFDs |
| AvaTrade | In der Regel verfügbar | Schwerpunkt auf Forex und CFDs |
| Admirals | In der Regel verfügbar | Produkte abhängig von der zuständigen Gesellschaft |
| FP Markets | Aktuelle Kontoeröffnung prüfen | Rechtseinheit und grenzüberschreitende EWR-Zulassung |
| Trading.com | Aktuelle Kontoeröffnung in Litauen prüfen | Forex- und CFD-Service, kein gewöhnliches ETF-Eigentum |
Der EU-Anlegerschutz für CFDs umfasst unter anderem Hebelbegrenzungen, Margin-Close-out, Schutz vor negativem Kontostand und standardisierte Risikohinweise. Schnelle Verluste bleiben dennoch möglich. Prüfen Sie die genaue Rechtseinheit im Register der Bank von Litauen und gegebenenfalls bei der Heimataufsicht.
ETF-Investments aus Litauen
Litauische Privatanleger können grundsätzlich UCITS-ETFs erwerben, die im EWR vertrieben werden. Dazu gehören Fonds mit Domizil in Irland und Luxemburg für:
- globale, regionale und einzelne Ländermärkte;
- Industrie- und Schwellenländer;
- Staats- und Unternehmensanleihen;
- Geldmärkte;
- Branchen-, Themen-, Faktor- und Dividendenstrategien;
- Rohstoffe über geeignete börsengehandelte Strukturen; und
- thesaurierende und ausschüttende Anteilsklassen.
UCITS ist ein regulatorischer Rahmen und keine Garantie für positive Renditen. Anleger sollten KID und Prospekt lesen und Kosten, Replikationsmethode, Wertpapierleihe, Indexmethodik, Währungsrisiken und Fondsvolumen prüfen.
Können Anleger aus Litauen US-ETFs kaufen?
Die meisten litauischen Privatanleger können über einen EWR-regulierten Broker keine neuen Positionen in US-ETFs erwerben, weil die Emittenten in der Regel kein nach der PRIIPs-Verordnung erforderliches Basisinformationsblatt für den europäischen Privatanlegervertrieb bereitstellen.
Dabei handelt es sich um eine Vertriebsbeschränkung im EWR und nicht um ein litauisches Besitzverbot. Für professionelle Kunden und begrenzte Sonderfälle können andere Regeln gelten. Bestehende Positionen können häufig weiter gehalten oder verkauft werden, selbst wenn neue Käufe nicht möglich sind.
UCITS-Alternativen können eine ähnliche Indexausrichtung bieten, sind aber nicht identisch mit US-Produkten. Fondsdomizil, Gebühren, Replikation, Quellensteuer innerhalb des Fonds, Handelswährung und Ausschüttungspolitik können abweichen.
| US-ETF-Beispiel | UCITS-Beispiel mit ungefähr vergleichbarer Ausrichtung | UCITS-ISIN |
|---|---|---|
| SPY | iShares Core S&P 500 UCITS ETF | IE00B5BMR087 |
| VOO | Vanguard S&P 500 UCITS ETF | IE00BFMXXD54 |
| QQQ | Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF | IE0032077012 |
| VT | Vanguard FTSE All-World UCITS ETF | IE00BK5BQT80 |
Diese Beispiele dienen ausschließlich der Veranschaulichung und sind weder Empfehlungen noch Eins-zu-eins-Ersatzprodukte.
Beispiele breit diversifizierter UCITS-ETFs
| ETF | ISIN | Referenzindex |
|---|---|---|
| Vanguard FTSE All-World UCITS ETF, ausschüttende Anteilsklasse | IE00B3RBWM25 | FTSE All-World |
| Vanguard FTSE All-World UCITS ETF, thesaurierende Anteilsklasse | IE00BK5BQT80 | FTSE All-World |
| iShares Core MSCI World UCITS ETF | IE00B4L5Y983 | MSCI World |
| Vanguard S&P 500 UCITS ETF | IE00B3XXRP09 | S&P 500 |
| iShares Core S&P 500 UCITS ETF | IE00B5BMR087 | S&P 500 |
| iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF | IE00BKM4GZ66 | MSCI Emerging Markets IMI |
Prüfen Sie vor einer Order immer ISIN und Anteilsklasse. Ein Ticker kann je nach Börse und Handelswährung unterschiedlich sein.
Steuerliche Behandlung von ETFs
Litauen kennt keine separate allgemeine „ETF-Steuer“. Die steuerliche Behandlung hängt davon ab, ob der ETF innerhalb eines deklarierten Investmentkontos gehalten wird und ob der Anleger eine Ausschüttung erhält oder Anteile veräußert.
Außerhalb eines Investmentkontos
Ein realisierter Gewinn aus dem Verkauf von ETF-Anteilen wird grundsätzlich nach den Vorschriften für die Veräußerung von Finanzinstrumenten behandelt. Ausgangspunkt ist ein Steuersatz von 15 %. Die jährliche Freigrenze von 500 € kann greifen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Seit 2026 müssen bei höheren Einkünften zusätzlich die allgemeinen Tarif- und Zusammenrechnungsregeln für Nicht-Arbeitseinkommen berücksichtigt werden.
Die 2026 eingeführte Fünfjahresregel gilt für qualifizierende Aktien, Beteiligungen und Genossenschaftsanteile, die außerhalb eines Investmentkontos erworben wurden. Sie sollte nicht als allgemeine Fünfjahresbefreiung oder Sonderregel für sämtliche ETFs und Wertpapiere dargestellt werden.
Innerhalb eines Investmentkontos
Interne ETF-Verkäufe und Wiederanlagen lösen grundsätzlich keine unmittelbare Steuer aus, sofern das Konto die Voraussetzungen erfüllt. Besteuert wird, wenn Auszahlungen den noch vorhandenen Einzahlungsstand übersteigen. Für 2026 werden qualifizierende Investmentkonto-Einkünfte unabhängig von ihrer Höhe mit 15 % besteuert.
Die Freigrenze von 500 € für gewöhnliche Gewinne aus Finanzinstrumenten und bestimmte Zinseinkünfte gilt nicht für Einkünfte, die nach dem Investmentkonto-System berechnet werden.
Thesaurierende und ausschüttende ETFs
Ein thesaurierender ETF reinvestiert die Erträge innerhalb des Fonds, während ein ausschüttender ETF Geld an den Anleger auszahlt. Außerhalb eines Investmentkontos kann eine Ausschüttung eine aktuelle steuerliche Einordnung und Meldung erforderlich machen. Innerhalb des Systems werden qualifizierende Zahlungseingänge auf dem deklarierten Konto in die Kontoberechnung einbezogen, wobei gesetzliche Ausschlüsse für bestimmte Einkünfte und Produkte zu beachten sind.
Anleger sollten Brokerberichte, Anschaffungskosten, Provisionen, Ausschüttungen, Nachweise über Quellensteuern sowie sämtliche Ein- und Auszahlungen aufbewahren.
Ein Investmentkonto eröffnen
1. Gewünschte steuerliche Behandlung festlegen
Ein „Investmentkonto“ im litauischen Steuerrecht ist ein deklariertes Geldkonto, das für qualifizierende Investments verwendet wird. Es ist nicht automatisch jedes Brokerkonto, das im Marketing als Investmentkonto bezeichnet wird. Bei Nutzung eines Brokers muss grundsätzlich das persönliche Geldkonto innerhalb der Brokerbeziehung deklariert werden.
Die VMI-Hinweise zum Investmentkonto erläutern zulässige Konten und Anlagen, die Deklaration und die Berechnung von Auszahlungen.
2. Gesamtkosten vergleichen
Vergleichen Sie Provisionen, Mindestgebühren, Währungsumrechnung, Depotkosten, Börsen- und Marktdatengebühren, Übertragungsgebühren und Sparplankosten. Berücksichtigen Sie außerdem den praktischen Wert brauchbarer Steuerberichte.
3. Identitätsunterlagen vorbereiten
Die meisten Broker verlangen:
- Reisepass oder Personalausweis;
- Adressnachweis;
- litauische Personen- oder Steueridentifikationsdaten;
- Erklärung zur steuerlichen Ansässigkeit;
- Bankkonto auf den Namen des Kunden; und
- Angaben zu Erfahrung, Anlagezielen und Herkunft der Mittel.
4. Anbieter prüfen
Prüfen Sie die konkrete Rechtseinheit, Aufsichtsbehörde, Registereintragung, Verwahrungsstruktur und das Anlegerentschädigungssystem. Ein europäischer Pass ermöglicht grenzüberschreitende Dienstleistungen, überträgt das Konto jedoch nicht automatisch in das litauische Entschädigungssystem.
5. Konto deklarieren und dokumentieren
Investmentkonten, die 2025 genutzt wurden, werden erstmals mit der 2026 eingereichten Einkommensteuererklärung deklariert. Für Kontokennung und Eröffnungsdatum sollten die jeweils aktuellen VMI-Hinweise zur Steuererklärung beachtet werden. Ein- und Auszahlungen einschließlich Übertragungen zwischen deklarierten Konten müssen lückenlos dokumentiert werden.
Steuern für Anleger in Litauen
Gewöhnliche Kapitalgewinne
Die Aussage, Litauen besteuere jeden Anlagegewinn pauschal mit 15 %, ist für 2026 unvollständig.
Für viele Gewinne aus Finanzinstrumenten außerhalb eines Investmentkontos bleibt 15 % der Ausgangssteuersatz. Nach der Reform der persönlichen Einkommensteuer 2026 können bestimmte Nicht-Arbeitseinkünfte oberhalb der gesetzlichen 12-VDU-Grenze jedoch in die allgemeinen Steuersätze von 20 %, 25 % und 32 % einbezogen werden. Der anwendbare Satz hängt daher von Einkunftsart, Betrag und gesetzlichen Ausnahmen ab.
Die VMI-Steuersatzübersicht 2026 sollte anstelle älterer Zusammenfassungen verwendet werden. Sie bestätigt zudem Einkunftsarten, die unabhängig von ihrer Höhe mit 15 % besteuert werden, darunter Dividenden sowie qualifizierende Aktien oder Beteiligungen, die außerhalb eines Investmentkontos länger als fünf Jahre gehalten wurden.
Nutzen Sie den Kapitalertragsteuer-Rechner für Litauen für eine erste Schätzung und prüfen Sie anschließend Einkunftskategorie und jährliche Zusammenrechnung anhand der aktuellen VMI-Hinweise.
Die Freigrenze von 500 €
Außerhalb des Investmentkonto-Systems können die ersten 500 € jährlicher Nettogewinne aus der Veräußerung qualifizierender Finanzinstrumente und Derivate steuerfrei sein, vorbehaltlich gesetzlicher Ausnahmen. Es handelt sich nicht um einen Freibetrag von 500 € je Konto oder Transaktion.
Die Befreiung gilt nicht in allen Fällen. Ausgenommen sind unter anderem bestimmte Verkäufe an den Emittenten, bestimmte wesentliche Beteiligungen und weitere im Einkommensteuergesetz ausgeschlossene Transaktionen. Auf steuerpflichtige Einkünfte aus dem Investmentkonto-System ist sie ebenfalls nicht anwendbar.
Aktien mit mehr als fünf Jahren Haltedauer
Seit dem 1. Januar 2026 werden Gewinne aus qualifizierenden Aktien, Beteiligungen oder Genossenschaftsanteilen, die außerhalb eines Investmentkontos erworben und länger als fünf Jahre gehalten wurden, unabhängig von ihrer Höhe mit 15 % besteuert, statt in höhere allgemeine Tarifstufen einbezogen zu werden.
Dabei handelt es sich um eine Steuersatzregel und nicht um eine Steuerbefreiung. Sie gilt nicht automatisch für ETFs, Fondsanteile, Anleihen, Derivate oder sämtliche Transaktionen im Zusammenhang mit Unternehmensumstrukturierungen.
Das Investmentkonto-System
Das System wurde zum 1. Januar 2025 eingeführt und ermöglicht einen Steueraufschub, keine dauerhafte Steuerbefreiung.
Grundsätzlich gilt:
- Der Steuerresident deklariert ein zulässiges Geldkonto bei der VMI.
- Einzahlungen auf das Konto bilden den Einzahlungsstand.
- Zulässige Investments werden über dieses Konto erworben.
- Verkaufserlöse und Erträge können ohne sofortige transaktionsbezogene Besteuerung reinvestiert werden.
- Jede Auszahlung reduziert den verbleibenden Einzahlungsstand.
- Soweit eine Auszahlung den noch vorhandenen Einzahlungsstand übersteigt, entsteht steuerpflichtiges Investmentkonto-Einkommen.
Die VMI bestätigt, dass Investmentkonto-Einkünfte seit dem 1. Januar 2026 unabhängig von ihrer Höhe mit 15 % besteuert werden. Die frühere 120-VDU-Grenze mit einem Satz von 20 % betrifft 2025 und nicht die Einkünfte des Jahres 2026.
Die gesetzliche Liste zulässiger Finanzprodukte und Kontoanbieter muss eingehalten werden. Kryptowerte, Altersvorsorgeprodukte, Lebensversicherungen, direkte Peer-to-Peer-Darlehen und andere Produkte sollten nicht allein deshalb als qualifizierend betrachtet werden, weil sie in derselben App wie Aktien angezeigt werden.
Dividenden
Dividenden von Privatpersonen werden 2026 grundsätzlich unabhängig von ihrer Höhe mit 15 % besteuert. Dividenden aus litauischen Quellen werden in der Regel vom Zahler einbehalten.
Ausländische Dividenden können bereits im Quellenstaat besteuert werden. Eine Entlastung nach einem Doppelbesteuerungsabkommen und eine litauische Steueranrechnung können innerhalb der gesetzlichen Grenzen und bei ausreichendem Nachweis möglich sein. Brokerunterlagen sollten Bruttodividende, ausländische Steuer und Nettobetrag getrennt ausweisen.
Dividenden werden grundsätzlich nicht allein dadurch auf dieselbe Weise wie Veräußerungserlöse in den Steueraufschub des Investmentkontos einbezogen, dass sie auf das Konto gezahlt werden. Die VMI-Vorschriften zu zulässigen Produkten und Einkunftsarten sollten daher genau beachtet werden. Bereits einbehaltene Steuer wird nicht allein durch eine interne Kontobezeichnung zu einer neuen Einzahlung.
Zinsen
Für Zinsen gelten eigene Regeln. Außerhalb des Investmentkonto-Systems kann für qualifizierende Zinseinkünfte eine jährliche Freigrenze von 500 € gelten, vorbehaltlich ihres gesetzlichen Anwendungsbereichs und möglicher Ausnahmen. Für steuerpflichtiges Investmentkonto-Einkommen gilt diese Freigrenze nicht.
Verluste und ausländische Steueranrechnung
Zulässige Anschaffungskosten und Transaktionsaufwendungen mindern außerhalb des Investmentkonto-Systems den steuerpflichtigen Gewinn. Die Verlustverrechnung hängt von Einkunftsart und Transaktion ab. Verluste sollten nicht automatisch mit Dividenden oder Zinsen verrechnet werden.
Die Anrechnung ausländischer Steuern ist nach litauischem Recht und Doppelbesteuerungsabkommen begrenzt und setzt Nachweise über ausländische Einkünfte und die gezahlte Steuer voraus. Überhöhte Quellensteuer wird nicht zwangsläufig über die litauische Steuererklärung erstattet.
Ausländische Broker und Welteinkommen
Litauische Steuerresidenten unterliegen grundsätzlich mit ihrem weltweiten Einkommen der litauischen Besteuerung. Internationale Broker stellen üblicherweise Berichte bereit, berechnen und zahlen aber nicht die litauische persönliche Einkommensteuer für den Kunden. Der Anleger bleibt für Klassifikation, Währungsumrechnung, Erklärung und Zahlung verantwortlich.
Einen umfassenderen Überblick bietet der Steuerleitfaden für Litauen.
Abgabefrist
Investmenterträge werden grundsätzlich über die jährliche Einkommensteuererklärung im Electronic Declaration System der VMI gemeldet. Die reguläre Frist endet typischerweise am 1. Mai des Folgejahres und verschiebt sich gegebenenfalls auf den nächsten Werktag. Anleger sollten den genauen Termin und das jeweils aktuelle Formular für jedes Steuerjahr direkt bei der VMI prüfen.
Regulierung und Anlegerschutz
Bank von Litauen
Die Bank von Litauen beaufsichtigt im Rahmen ihrer Zuständigkeit Banken, Broker, Verwaltungsgesellschaften, Investmentfonds, E-Geld-Institute und weitere regulierte Marktteilnehmer. Sie veröffentlicht außerdem Warnhinweise und nimmt Verbraucherbeschwerden entgegen.
Prüfen Sie stets die konkrete Rechtseinheit und nicht nur den Markennamen. Betrügerische Klon-Websites können das Erscheinungsbild zugelassener Unternehmen imitieren.
Anlegerentschädigung
Das litauische System schützt qualifizierende Gelder und Finanzinstrumente, die einem teilnehmenden Anbieter anvertraut wurden, wenn dieser sie nicht zurückgeben kann. Nach Angaben des staatlichen Unternehmens Deposit and Investment Insurance beträgt die Entschädigung maximal 22.000 € pro Anleger.
Dabei handelt es sich um Schutz gegen bestimmte Fälle der Nichtrückgabe von Vermögenswerten, nicht gegen Investmentrisiken, fallende Kurse, einen im gekauften Wertpapier angelegten Emittentenausfall oder eine ungeeignete Anlageentscheidung.
Bei einem internationalen Broker kann stattdessen das Entschädigungssystem des Herkunftsstaats der zuständigen Rechtseinheit gelten. Maßgeblich ist der Kundenvertrag.
Einlagensicherung
Geschützte Einlagen bei Banken und Kreditgenossenschaften mit Sitz in Litauen sind grundsätzlich bis zu 100.000 € pro Einleger und Institut abgesichert. In bestimmten Fällen vorübergehend hoher Guthaben kann die Deckung bis zu 300.000 € betragen. Die offizielle Erläuterung der Bank von Litauen unterscheidet zwischen litauischen Instituten und Niederlassungen, deren Einlagen über das Herkunftsland der Bank geschützt werden.
Die Einlagensicherung schützt nicht vor Marktverlusten aus Aktien, ETFs, Anleihen oder CFDs.
Trennung von Kundenvermögen
Die getrennte Verwahrung von Kundenvermögen, Anlegerentschädigung und Einlagensicherung sind verschiedene Schutzmechanismen. Die Vermögenstrennung soll Kundeninstrumente vom Eigenvermögen des Anbieters separieren. Sie garantiert weder den Wert des Instruments noch beseitigt sie Emittenten- oder Marktrisiken.
Ist Litauen ein guter Standort für Anleger?
Mögliche Vorteile
- breiter Zugang zu internationalen Brokern;
- bedeutender regulierter Fintech-Sektor;
- Zugang zum europäischen UCITS-ETF-Markt;
- Steueraufschub über das Investmentkonto;
- einheitlicher Steuersatz von 15 % auf qualifizierende Investmentkonto-Einkünfte im Jahr 2026;
- Freigrenze von 500 € für qualifizierende gewöhnliche Gewinne außerhalb des Systems; und
- gesetzliche Einlagen- und Anlegerentschädigungssysteme.
Mögliche Nachteile
- bei internationalen Brokern bleibt die Selbstdeklaration üblich;
- die Steuerreform 2026 macht Fälle mit höheren gewöhnlichen Einkünften komplexer als eine einfache Beschreibung mit „pauschal 15 %“;
- die Freigrenze von 500 € unterliegt Ausnahmen und gilt nicht innerhalb des Investmentkonto-Systems;
- die Fünfjahresregel betrifft qualifizierende Aktien und Beteiligungen und nicht jeden ETF oder jedes Wertpapier;
- die meisten in den USA domizilierten ETFs können von EWR-Privatanlegern nicht neu erworben werden; und
- Bankbroker können höhere Mindestprovisionen und Depotkosten verlangen.
Litauen kann für langfristig orientierte Anleger attraktiv sein, die ein deklariertes Investmentkonto konsequent nutzen und unnötige steuerpflichtige Auszahlungen vermeiden. Anleger, die von der gewöhnlichen Freigrenze von 500 € oder der Fünfjahresregel für Aktien profitieren möchten, sollten beide Systeme vergleichen, bevor sie Vermögenswerte einem Investmentkonto zuordnen.
Litauen vergleichen und einen möglichen Umzug planen
Investmentsteuern sollten gemeinsam mit Einkommen, Wohnkosten und allgemeinen Lebenshaltungskosten betrachtet werden. Relevante Finorum-Ressourcen sind:
- Investieren in Litauen
- Steuerleitfaden für Litauen
- Durchschnittsgehalt in Litauen
- Lebenshaltungskosten in Litauen
- Kapitalertragsteuer-Rechner für Litauen
- Brutto-Netto-Rechner für Litauen
- Lebenshaltungskosten-Rechner für Europa
- Europäischer Umzugsrechner
- Rechner zum Versteuern von Mieteinnahmen
Fazit
Litauen verbindet einen umfassenden Zugang zum EU-Kapitalmarkt, heimische und internationale Broker, einen großen Fintech-Sektor und ein nützliches Investmentkonto-System. Das Konto ermöglicht es, qualifizierende Anlagen zu verkaufen und die Erlöse erneut zu investieren, ohne sofortige Besteuerung auszulösen. Im Jahr 2026 gilt ein einheitlicher Steuersatz von 15 %, sobald Auszahlungen den verbleibenden Einzahlungsstand übersteigen.
Außerhalb dieses Systems müssen Anleger die Freigrenze von 500 €, die seit 2026 geltenden Einkommensteuersätze, die besondere 15-%-Regel für qualifizierende Aktien mit mehr als fünf Jahren Haltedauer, Dividenden und ausländische Steueranrechnungen berücksichtigen. Die Wahl des Steuersystems vor Beginn des Handels und eine zuverlässige Dokumentation von Einzahlungen, Auszahlungen und Anschaffungskosten sind daher entscheidend.
Haftungsausschluss
Dieser Leitfaden dient ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken. Er stellt keine Anlage-, Steuer-, Buchhaltungs- oder Rechtsberatung dar und enthält keine Empfehlung für einen bestimmten Broker, ETF oder eine bestimmte Strategie. Gesetze, steuerliche Vorgaben, Brokerverfügbarkeit, Rechtseinheiten, Gebühren und Produkte können sich ändern. Prüfen Sie aktuelle Informationen beim jeweiligen Anbieter, bei der VMI und der Bank von Litauen oder wenden Sie sich vor einer Entscheidung an einen qualifizierten litauischen Fachberater.
Matias Buće verfügt über eine formale Ausbildung im Verwaltungsrecht und mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Analyse globaler Märkte, des Forex-Handels und persönlicher Finanzplanung. Sein juristischer Hintergrund prägt seinen Ansatz beim Investieren – mit einem Fokus auf Regulierung, Struktur und Risikomanagement. Bei Finorum schreibt er über ein breites Spektrum an Finanzthemen, von europäischen ETFs bis hin zu praktischen Strategien der persönlichen Finanzplanung für alltägliche Anleger.
Sources & References
EU regulations & taxation
Broker comparisons & investing platforms
- DEGIRO
- Interactivebrokers.ie — Interactive Brokers Ireland
- Lynxbroker.com — LYNX
- Revolut.com — Investmentservice von Revolut
Additional educational resources
- Artea.lt — Artea Bank
- Citadele.lt — Citadele
- Etoro.com — eToro
- Freedom24.com — Freedom24
- Home.saxo — Saxo
- Iidraudimas.lt — Deposit and Investment Insurance
- Lb.lt — Bank von Litauen
- Bank von Litauen
- offizielle Erläuterung der Bank von Litauen
- Register der Bank von Litauen
- Seb.lt — SEB Lithuania
- Swedbank.lt — Swedbank Lithuania
- Swissquote.com — Swissquote
- Trading.com
- Trading212.com — Trading 212
- Vmi.lt — Investmentkonto-Einkünfte seit dem 1. Januar 2026 unabhängig von ihrer Höhe mit 15 % besteuert werden
- VMI
- VMI-Hinweise zum Investmentkonto
- VMI-Steuersatzübersicht 2026
- Xtb.com — XTB

