Steuerleitfaden Litauen 2026: Was jeder Investor wissen sollte

Litauen zählt weiterhin zu den steuerlich attraktiveren Standorten im Baltikum – sowohl für Arbeitnehmer als auch für Investoren und Expats. Seit 2026 gilt ein progressiver Einkommensteuertarif mit Steuersätzen zwischen 20 % und 32 %, während Dividenden grundsätzlich mit 15 % besteuert werden. Eine allgemeine Vermögensteuer ist nach der derzeitigen Gesetzeslage nicht vorgesehen (VMI, 2026; IMF, 2025).

Für Anleger kombiniert Litauen eine vergleichsweise moderate Besteuerung von Kapitalanlagen mit einem auf der Steueransässigkeit basierenden System. Steuerresidenten werden grundsätzlich mit ihrem weltweiten Einkommen besteuert, während Nichtansässige in der Regel nur auf Einkünfte aus litauischen Quellen Steuern zahlen (VMI, 2026).

Steuerüberblick – Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick

SteuerartSteuersatzHinweise
Einkommensteuer20 % / 25 % / 32 %Progressiver Einkommensteuertarif ab 2026 (TaxRavens, 2026; Rödl & Partner, 2026)
Kapitalertragsteuer15 % / 20 %*Für Kapitalgewinne oberhalb bestimmter Schwellenwerte
Dividendensteuer15 %Für Privatpersonen (VMI, 2026)
Besteuerung von Zinserträgen15 %Steuerpflichtige Zinserträge (VMI, 2026)
Umsatzsteuer (Regelsatz)21 %Regulärer Mehrwertsteuersatz
Ermäßigte Umsatzsteuersätze5 %, 12 %Gültig ab 2026
Arbeitnehmeranteil Sozialversicherung19,5 %Regulärer Arbeitnehmerbeitrag
Arbeitgeberanteil Sozialversicherung1,77 %**Kann je nach Beschäftigungskategorie variieren
Körperschaftsteuer17 %Regulärer Steuersatz ab 2026
Kommunale EinkommensteuerKeine festgestelltKein kommunaler Einkommensteuerzuschlag
ImmobiliensteuerJaAbhängig von Art und Bewertung der Immobilie
ErbschaftsteuerSiehe Abschnitt untenIndividuelle Prüfung erforderlich
VermögensteuerKeine festgestelltKeine allgemeine Vermögensteuer
SteuerjahrKalenderjahr1. Januar bis 31. Dezember
Abgabefrist der Steuererklärung1. MaiFür das vorangegangene Steuerjahr
SteuerbehördeStaatliche Steuerinspektion (VMI)Litauische Steuerverwaltung
  • Praxisleitfäden nennen Steuersätze von 15 % und 20 % für Kapitalgewinne. Die jeweils geltenden Einkommensgrenzen sollten direkt bei der VMI überprüft werden.

** Bestimmte Arbeitgeberbeiträge können je nach Beschäftigungsverhältnis und sozialversicherungsrechtlicher Einstufung abweichen.

Steuerlicher Wohnsitz in Litauen

Litauen wendet ein auf der Steueransässigkeit beruhendes Steuersystem an. Wer in Litauen steuerlich ansässig wird, unterliegt grundsätzlich der Besteuerung seines weltweiten Einkommens. Dazu gehören unter anderem ausländische Dividenden, Zinserträge, Arbeitseinkünfte sowie Gewinne aus ausländischen Kapitalanlagen (VMI, 2026).

Eine Person kann insbesondere dann als steuerlich ansässig gelten, wenn:

  • sie sich mindestens 183 Tage innerhalb eines Steuerjahres in Litauen aufhält (VMI, 2026),
  • ihr ständiger Wohnsitz in Litauen liegt,
  • sich ihre persönlichen, wirtschaftlichen oder sozialen Interessen überwiegend in Litauen befinden,
  • weitere gesetzliche Voraussetzungen des litauischen Steuerrechts erfüllt sind.

Nichtansässige werden grundsätzlich nur mit Einkünften aus litauischen Quellen besteuert (VMI, 2026).

Litauen verfügt über ein umfangreiches Netz an Doppelbesteuerungsabkommen, die eine doppelte Besteuerung ausländischer Kapital- und Erwerbseinkünfte vermeiden können (VMI, 2026).

Einkommensteuer in Litauen

Zum 1. Januar 2026 wurde eine überarbeitete progressive Einkommensteuer eingeführt (TaxRavens, 2026; Work in Lithuania, 2026).

Derzeit gelten grundsätzlich folgende Steuersätze:

  • 20 % für die niedrigeren Einkommensstufen,
  • 25 % für mittlere Einkommensbereiche,
  • 32 % für höhere Einkommen.

Nach den ausgewerteten Quellen entsprechen die Einkommensgrenzen ungefähr:

  • bis 82.962 € jährlich: 20 %
  • 82.962 € bis 138.270 € jährlich: 25 %
  • über 138.270 € jährlich: 32 %

Da diese Grenzen an den durchschnittlichen Monatslohn gekoppelt sind, können sie regelmäßig angepasst werden.

Die ausgewerteten amtlichen Quellen enthalten keine eindeutig bestätigte Formel für den steuerfreien Grundbetrag im Jahr 2026. Aus diesem Grund wird hier kein konkreter Freibetrag genannt.

Beispiel

Ein Arbeitnehmer mit einem Jahresbruttogehalt von 60.000 € bleibt grundsätzlich innerhalb der ersten Einkommensteuerstufe und unterliegt daher dem Steuersatz von 20 %. Zusätzlich fallen verpflichtende Sozialversicherungs- und Krankenversicherungsbeiträge an.

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Kapitalertragsteuer – So werden Kapitalanlagen in Litauen besteuert

Besteuerung von Aktien und ETFs

Steuerresidenten Litauens müssen Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, ETFs, Investmentfonds und anderen Finanzanlagen grundsätzlich erklären.

Nach den ausgewerteten Praxisleitfäden gelten derzeit folgende Steuersätze:

  • 15 % für die meisten privaten Anleger,
  • 20 %, sobald Kapitalgewinne bestimmte einkommensabhängige Schwellenwerte überschreiten.

Da sich die Besteuerung von Kapitalanlagen im Zuge der Steuerreform 2026 weiterentwickelt, sollten Anleger die jeweils geltenden Einkommensgrenzen unmittelbar bei der VMI überprüfen.

Einige Fachquellen erwähnen einen jährlichen Freibetrag von 500 € für Gewinne aus bestimmten Finanzanlagen, darunter Aktien. Ob die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind, sollte jedoch vor Inanspruchnahme direkt mit der VMI geklärt werden.

In den ausgewerteten amtlichen Quellen wurde keine allgemeine Steuerbefreiung aufgrund einer langen Haltedauer für börsennotierte Aktien bestätigt. Anleger sollten daher grundsätzlich davon ausgehen, dass Veräußerungsgewinne steuerpflichtig bleiben, sofern keine ausdrücklich geregelte Ausnahme greift.

Ebenso konnte in den ausgewerteten Quellen kein eindeutig bestätigter Verlustvortrag für Wertpapierverluste festgestellt werden. Anleger sollten deshalb nicht ohne Weiteres davon ausgehen, dass nicht genutzte Verluste in spätere Jahre übertragen werden können.

Thesaurierende und ausschüttende ETFs

In den ausgewerteten Quellen wurde kein eigenständiges litauisches Besteuerungssystem für ETFs festgestellt.

Für die Praxis bedeutet dies grundsätzlich:

  • Gewinne aus dem Verkauf von ETF-Anteilen werden nach denselben Vorschriften besteuert wie Gewinne aus Aktien und anderen Finanzanlagen.
  • Ausschüttungen aus ETFs werden grundsätzlich ähnlich wie Dividendenerträge behandelt.

Thesaurierende ETFs

Eine besondere Besteuerung thesaurierender ETFs oder eine jährliche Besteuerung nicht realisierter Wertsteigerungen wurde in den ausgewerteten Quellen nicht festgestellt.

Ausschüttende ETFs

Ausschüttungen aus ETFs werden grundsätzlich ähnlich wie Dividendenerträge behandelt.

UCITS-ETFs

Auch für UCITS-ETFs konnte keine eigenständige steuerliche Sonderregelung identifiziert werden.

Dividendenbesteuerung und Quellensteuer

Dividenden, die Privatpersonen erhalten, unterliegen grundsätzlich einer Steuer von 15 % (VMI, 2026).

Bei Dividenden aus litauischen Unternehmen wird die Steuer in der Regel bereits vor der Auszahlung einbehalten und an die Steuerbehörden abgeführt.

Ausländische Dividenden sind für litauische Steuerresidenten ebenfalls grundsätzlich steuerpflichtig und müssen regelmäßig im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung angegeben werden (VMI, 2026).

Wurde im Ausland bereits Quellensteuer einbehalten, können die litauischen Doppelbesteuerungsabkommen unter den jeweiligen Voraussetzungen eine Anrechnung oder Entlastung ermöglichen.

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So melden Sie Kapitalerträge in Litauen

Steuerresidenten Litauens müssen steuerpflichtige Kapitalerträge grundsätzlich im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung angeben (VMI, 2026).

Schritt 1: Steuerunterlagen zusammentragen

Sammeln Sie sämtliche Jahresunterlagen Ihrer Banken, Broker und Investmentplattformen, insbesondere von:

  • Interactive Brokers
  • DEGIRO
  • Trading 212
  • eToro
  • Saxo Bank
  • litauischen Banken und Brokern

Darüber hinaus sollten Sie Dividendengutschriften, Zinsabrechnungen sowie Nachweise über im Ausland einbehaltene Quellensteuern sorgfältig aufbewahren.

Schritt 2: Kapitalerträge berechnen

Ermitteln Sie getrennt:

  • Kapitalgewinne aus Wertpapierverkäufen,
  • Kapitalverluste,
  • Dividendenerträge,
  • Zinserträge,
  • sonstige steuerpflichtige Kapitalerträge.

Ausländische Kapitalerträge müssen grundsätzlich entsprechend den Vorgaben der litauischen Steuerverwaltung in der Steuererklärung berücksichtigt werden (VMI, 2026).

Schritt 3: Steuererklärung ausfüllen

Die Einkommensteuererklärung wird elektronisch über das Online-Portal der VMI eingereicht.

Einige Praxisleitfäden verweisen für Kapitalerträge auf das Formular GPM311. Da Formulare und Meldeverfahren regelmäßig angepasst werden können, sollten Anleger die aktuell gültigen Formulare unmittelbar im VMI-Portal überprüfen.

Schritt 4: Steuererklärung einreichen

Die jährliche Einkommensteuererklärung ist innerhalb der geltenden Fristen elektronisch bei der VMI einzureichen.

Schritt 5: Fällige Steuern bezahlen

Fällige Steuern sind grundsätzlich bis zum 1. Mai des auf das Steuerjahr folgenden Jahres zu entrichten (VMI; Waltio Lithuania Tax Guide, 2026).

Anleger sollten sämtliche Unterlagen zu folgenden Punkten aufbewahren:

  • Anschaffungskosten,
  • Verkaufspreise,
  • Dividendengutschriften,
  • Zinserträge,
  • ausländische Quellensteuern,
  • Brokerabrechnungen.

Besteuerung ausländischer Kapitalanlagen

Steuerresidenten Litauens unterliegen grundsätzlich mit ihrem weltweiten Einkommen der Besteuerung.

Daher müssen Kapitalerträge aus ausländischen Brokern und Finanzinstituten regelmäßig auch dann in Litauen erklärt werden, wenn sie im Ausland erzielt wurden (VMI, 2026).

Ausländische Broker

In den ausgewerteten Quellen wurden keine besonderen Registrierungspflichten für Privatanleger festgestellt, die ausländische Broker nutzen, darunter:

  • Interactive Brokers,
  • DEGIRO,
  • Trading 212,
  • eToro,
  • Saxo Bank.

Die wichtigste Verpflichtung besteht vielmehr darin, sämtliche steuerpflichtigen Einkünfte korrekt in der jährlichen Steuererklärung anzugeben.

Ausländische ETFs

Ausländische ETFs werden grundsätzlich nach denselben Vorschriften besteuert wie inländische ETFs und andere Finanzanlagen.

Eine eigenständige steuerliche Behandlung ausländischer UCITS-ETFs wurde in den ausgewerteten Quellen nicht festgestellt.

Ausländische Dividenden

Ausländische Dividenden sind für litauische Steuerresidenten grundsätzlich steuerpflichtig und müssen regelmäßig im Rahmen der jährlichen Steuererklärung angegeben werden (VMI, 2026).

Wurde im Ausland bereits Quellensteuer einbehalten, können Doppelbesteuerungsabkommen unter den jeweiligen Voraussetzungen eine Entlastung oder Steueranrechnung ermöglichen.

Ausländische Zinserträge

Auch Zinserträge aus ausländischen Bankkonten oder anderen Finanzanlagen sind grundsätzlich steuerpflichtig, sofern keine besondere Steuerbefreiung greift (VMI, 2026).

Währungsumrechnung

Anleger sollten sämtliche Wechselkurse und Transaktionswerte sorgfältig dokumentieren.

Da sich die Meldevorschriften ändern können, empfiehlt es sich, vor der Abgabe der Steuererklärung die aktuellen Hinweise der VMI zu prüfen.

Weitere wichtige Steuern in Litauen

Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer)

Litauen erhebt einen regulären Mehrwertsteuersatz von 21 % (Seimas, 2026).

Ab 2026 gelten außerdem ermäßigte Steuersätze von:

  • 5 %
  • 12 %

unter anderem für:

  • bestimmte Bücher und Veröffentlichungen: 5 %
  • Beherbergungsleistungen: 12 %
  • bestimmte Personenbeförderungsleistungen: 12 %
  • ausgewählte kulturelle Leistungen: 12 %

Immobiliensteuern

In Litauen besteht eine Immobilienbesteuerung.

Die ausgewerteten Quellen enthalten jedoch keine hinreichend bestätigten amtlichen Angaben zu:

  • den aktuellen kommunalen Steuersätzen,
  • den Bewertungsmethoden,
  • möglichen Steuerbefreiungen,
  • den jeweiligen Wertgrenzen.

Vor dem Erwerb einer Immobilie sollten Anleger deshalb die aktuelle Rechtslage unmittelbar bei der VMI oder der zuständigen Gemeinde prüfen.

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Die ausgewerteten Quellen enthalten keine ausreichend bestätigten aktuellen amtlichen Informationen zu:

  • Steuersätzen,
  • Freibeträgen,
  • Steuerbefreiungen,
  • familienbezogenen Begünstigungen.

Vor Vermögensübertragungen oder einer Nachlassplanung sollte deshalb stets die aktuelle Rechtslage bei der VMI überprüft oder eine fachkundige Beratung eingeholt werden.

Vermögensteuer

In den ausgewerteten Quellen wurde keine allgemeine jährliche Vermögensteuer festgestellt (IMF, 2025).

Kommunale Steuern

Es wurde keine kommunale Einkommensteuer, Kirchensteuer oder regionale Einkommensteuer festgestellt.

Steuerliche Vorteile und steueroptimierte Anlageformen

Die wichtigste steuerlich geförderte langfristige Sparform in Litauen ist die zweite Säule der Altersvorsorge.

Nach den ausgewerteten Quellen gilt grundsätzlich:

  • Arbeitnehmer leisten Beiträge von etwa 2,7 % bis 3 %,
  • der Staat beteiligt sich mit einem zusätzlichen Zuschuss, der an den durchschnittlichen Arbeitslohn gekoppelt ist,
  • verschiedene Reformen haben die Flexibilität bei Teilnahme und Auszahlung erhöht.

Ein allgemein verfügbares steuerbegünstigtes Wertpapierkonto – vergleichbar mit dem britischen ISA oder dem schwedischen ISK – wurde in den ausgewerteten Quellen nicht festgestellt.

Anleger sollten daher grundsätzlich davon ausgehen, dass gewöhnliche Wertpapierdepots den allgemeinen litauischen Steuervorschriften unterliegen.

Steuern in Europa vergleichen

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Wichtige Fristen und Termine

  • Steuerjahr: 1. Januar bis 31. Dezember (VMI, 2026)
  • Abgabefrist der Einkommensteuererklärung: 1. Mai des auf das Steuerjahr folgenden Jahres (Waltio, 2026)
  • Zahlungsfrist: grundsätzlich ebenfalls 1. Mai (Waltio, 2026)
  • Elektronische Einreichung: erfolgt über das Online-Portal der VMI
  • Fristen für Vorauszahlungen: In den ausgewerteten Quellen konnte kein bestätigter Zeitplan ermittelt werden.
  • Fristverlängerungen: In den ausgewerteten Quellen wurde keine allgemein geltende Regelung bestätigt.
  • Jahressteuerbescheinigungen der Broker: werden – abhängig vom jeweiligen Broker – üblicherweise im ersten Quartal des Folgejahres bereitgestellt.

Häufige Steuerfehler von Anlegern

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • ausländische Dividenden nicht anzugeben,
  • Zinserträge aus dem Ausland zu vergessen,
  • Gewinne aus ETFs fehlerhaft zu berechnen,
  • Abgabefristen zu versäumen,
  • anzunehmen, dass thesaurierende ETFs generell steuerfrei sind,
  • Nachweise über ausländische Quellensteuern nicht aufzubewahren,
  • Einkünfte über Konten bei Interactive Brokers, DEGIRO, Trading 212, eToro oder Saxo Bank fehlerhaft zu erklären,
  • davon auszugehen, dass ausländische Broker sämtliche Daten automatisch an die litauischen Steuerbehörden übermitteln.

Eine vollständige Dokumentation sämtlicher Transaktionen während des Jahres erleichtert die Erstellung der Steuererklärung erheblich und hilft, spätere Rückfragen der Steuerverwaltung zu vermeiden.

Ist Litauen steuerlich attraktiv für Anleger?

Vorteile

  • Moderater Dividendensteuersatz von 15 %
  • Keine allgemeine Vermögensteuer festgestellt
  • Kein eigenständiges Besteuerungssystem für ETFs festgestellt
  • Umfangreiches Netz an Doppelbesteuerungsabkommen
  • Im europäischen Vergleich wettbewerbsfähige Besteuerung von Kapitalanlagen

Nachteile

  • Steuerresidenten werden mit ihrem weltweiten Einkommen besteuert
  • Die Erklärung sämtlicher Kapitalerträge liegt in der Verantwortung des Anlegers
  • Die Immobilienbesteuerung sollte vor einem Erwerb sorgfältig geprüft werden
  • Für einzelne Bereiche der Investmentbesteuerung fehlen teilweise detaillierte amtliche Verwaltungsanweisungen

Für welche Anleger eignet sich Litauen?

Litauen kann besonders interessant sein für:

  • langfristig orientierte ETF-Anleger,
  • Dividendeninvestoren,
  • Expats,
  • Remote Worker,
  • Fachkräfte mit einem Umzug innerhalb der Europäischen Union,
  • Anleger, die ein vergleichsweise übersichtliches Steuersystem bevorzugen.

Weiterführende Informationen

Steuerrechner

  • Rechner für Kapitalertragsteuer
  • ETF-Steuerrechner
  • Dividendensteuer-Rechner
  • Nettogehaltsrechner

Investment-Guides

  • Investieren in Litauen
  • Die besten Broker in Litauen

Länder-Guides

  • Lebenshaltungskosten in Litauen
  • Durchschnittsgehalt in Litauen

Vergleichstools

  • EU-Steuervergleichskarte
  • Vergleich der Lebenshaltungskosten
  • Nettogehaltsrechner

Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Steuer-, Rechts-, Buchhaltungs- oder Anlageberatung dar. Steuervorschriften können sich ändern und ihre Anwendung hängt von den individuellen Umständen ab. Prüfen Sie die aktuellen Anforderungen stets bei der zuständigen Steuerbehörde oder wenden Sie sich an einen qualifizierten Steuerberater, bevor Sie finanzielle oder Anlageentscheidungen treffen.

Steuerleitfaden Litauen

Matias Buće verfügt über eine formale Ausbildung im Verwaltungsrecht und mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Analyse globaler Märkte, des Forex-Handels und persönlicher Finanzplanung. Sein juristischer Hintergrund prägt seinen Ansatz beim Investieren – mit einem Fokus auf Regulierung, Struktur und Risikomanagement. Bei Finorum schreibt er über ein breites Spektrum an Finanzthemen, von europäischen ETFs bis hin zu praktischen Strategien der persönlichen Finanzplanung für alltägliche Anleger.

Sources & References

EU regulations & taxation

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